Samstag, 28. Februar 2015

Rezensionen zu "Erzähl mir vom Süden"



 

ARTE TV
Dieser Band ist anders als alles, was Sie je gelesen haben! Goldrichtig ... zum Schmökern und Schmunzeln, Blättern und Staunen, zur Einstimmung auf die Reise, zum Sich-hinweg-Träumen aus nordischen Wintern.
So üppig wie die 13 Desserts beim Weihnachtsschmaus in der Provence wirkt der Band, so gehaltvoll wie die traditionelle Schokocremetorte, die Bûche de Noël. Doch was Hammes in 16 prall gefüllten Kapiteln serviert, eignet sich ebenso gut als Appetitanreger, als amuse-gueule.


DIE ZEIT
Hammes lässt sich von A(dorno) bis Z(ola) treiben, trägt in ungeheurer Fleißarbeit zusammen, was die Lebenden und die Toten, Chronisten und Nobelpreisträger, Egozentriker wie Cocteau oder Insektenversteher wie Jean-Henri Fabre dem Midi abgerungen haben. Seiner einfühlsamen Annäherung verdankt der Leser die Entdeckung mancher unbekannten Seite der großen Uraltbekannten.

MERIAN
Exzellent recherchiert.
In Südfrankreich fand Marquis de Sade zwischendurch Zeit zu Literarischem, van Gogh schrieb an Gauguin,Cézannne an Zola, die Marquise von Sévigné ihre berühmten Briefe. Daraus wurde ein äußerst anregendes Buch mit praktischen Empfehlungen: der Hinweis auf ein besonderes Restaurant oder ein kindgerechtes Museum.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ein Schwerpunkt liegt auf den Wahl-Franzosen des Hitlerreichs, die hier ein Exil zu finden hofften, als das übrige Frankreich schon lange besetzt war, und die eher die Freiheit als die Côte d'Azur vor Augen hatten. Vollends unverwechselbar wird der Blick, wo Hammes auch jüngere und jüngste Episoden aus dem literarischen Betrieb - vor allem Deutschlands - streift.

perlentaucher.de 
"Erzähl' mir vom Süden..." ist ein erzähltes Buch, keine Anthologie. Aber Manfred Hammes erzählt vor allem, was andere erzählt haben. Man kann es also als Anthologie durchblättern. Dann beraubt man sich freilich des basso continuo dieses Buches, der angenehmen Stimme von Manfred Hammes. Er führt einen durch Südfrankreich wie ein Freund, der einem gerne alles, wirklich alles zeigen würde, der aber viel zu sehr in alles vernarrt ist, als dass er nicht immer wieder an einzelnen Stellen so ins Schwärmen käme, dass für das Nächste keine Zeit mehr bleibt.
HIER die komplette Rezension aus PERLENTAUCHER 


Weitere Bewertungen
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2mal: Ausgezeichnet

Ein lehrreiches und vergnüglich zu lesendes Buch mit Tiefgang und Geist...

...In Südfrankreich fand Marquis de Sade zwischendurch Zeit zu Literarischem, van Gogh schrieb an Gauguin, Cezannne an Zola, die Marquise von Sevigné ihre berühmten Briefe. Es werden die erwähnt, die es aus Vorliebe, persönlichem oder politischem Schicksal hierher verschlagen hat, die hier geboren, gestorben sind, heute noch hier leben. Vor allem die vielen deutschen Exilanten, die vor der NS-Diktatur nach Südfrankreich flohen: Mann, Marcuse, Brecht, Seghers, Zweig, Werfel, Feuchtwanger und viele andere. Daraus wurde ein äußerst anregendes Buch, in dem auch praktische Empfehlungen zu finden sind: der Hinweis auf ein besonderes Restaurant, ein kindgerechtes Museum, einen Schattenplatz am Bach.

Auf unterhaltsame Weise wird der Bogen geschlagen vom Boulespiel über die Katharer bis zu Stierkampf und Sprachautonomie. Die Reise führt durchs Rhonetal, über Nimes, Montpellier, Carcassonne an die spanische Grenze. Von Marseille geht der Weg entlang der Cote d´Azur, dann über die Haut Provence zurück nach Aix, Arles und Avignon.




Bestellen über den Buchhandel
oder über manfred.hammes@web.de

Kostenloser download der TV-Dokumentationen
HIER unter YouTube - Lust auf Provence
 

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