Samstag, 19. September 2020

„Zürich liest“ und Hammes erzählt


Bitte Platz nehmen in der Buchhandlung zum Mittelmeer in Zürich

 
Am 24. Oktober um 17.30 begleitet Sie der Dokumentarfilmer und Schriftsteller Manfred Hammes kenntnis- und anekdotenreich „Durch den Süden Frankreichs“ (erschienen bei Nimbus in Wädenswil). Wir begegnen Künstlern und Literaten, Köchen und Lebenskünstlern; und das mit vielen Bildern und Filmausschnitten. Wo? In der Buchhandlung zum Mittelmeer „Milles et deux feuilles“ in der Glasmalergasse 6. Und ab 19 Uhr haben Sie dann den Rest des Abends für sich – wenn Sie mögen.

Charlotte Nager und Andrea Peterhans freuen sich auf Ihren Besuch und darauf mit einem Glas Wein aus dem südfranzösischen Weinberg des Autors mit Ihnen anzustoßen.

Wir begegnen Vincent van Gogh in Arles, reisen mit Robert Louis Stevenson und seinem Esel durch die Einsamkeit der Cevennen, in die sich auch die Kamisarden und die französische Resistance zurückgezogen hatten. Wir treffen Ysabelle Lacamp, die die Geschichte der Protestantin Marie Durand aufgeschrieben hat, die mehr als dreissig Jahre im Tour de Constance in Aigues-Mortes gefangen war. Birgit Vanderbeke kocht mit uns ein Pilzragout, das speziell für Männer tödlich ist, und wir folgen den deutschsprachigen ExilliteratInnen auf ihrer Flucht vor dem Nationalsozialismus.

Das Festival „Zürich liest“ ist fester und wichtiger Bestandteil des Zürcher Kulturkalenders. Gestaltet von Verlagen und etablierten Institutionen wie dem Literaturhaus, dem Schauspielhaus, den Theatern Rigiblick und Neumarkt und vor allem Buchhandlungen.

„Es ist ein Festival, dessen Stärke sich gerade nicht in der Konzentration auf ein eigentliches Festivalzentrum zeigt, sondern in der Entfaltung und Verteilung über die ganze Stadt“, definierte der Schriftsteller Michael Fehr, der 2018 den Schweizer Literaturpreis erhielt.

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