Sonntag, 29. November 2015

Rosé, Platanen, Lavendel und ...

Schatten weg, Gläser leer
Frischkalter Rosé im beschlagenen Glas und das Klicken der Boule-Kugeln unter lichtem Platanenschatten … das reicht doch für den Anfang. Wer schon mal an der Côte d’Azur sonnengebadet hat, war noch nicht in Südfrankreich. Aber auch nicht, wer auf dem Weg nach Spanien in irgendeinem der austauschbaren Novotel, Mercure, Ibis oder - ganz billig und einzig auf den Zweck des einmal Übernachtens ausgerichtet - Formule 1 übernachtet hat.
"Man sieht wenig von der Welt, wenn man nur die eigene Langeweile durch fremde Länder trägt“,
so der Schriftsteller Cees Nooteboom. Einen umfassenden Überblick über das Werk des Niederländers, der zwar durch Südfrankreich gereist ist, aber meist auf den Balearen lebt,  bekommen Sie im Kulturmagazin "Perlentaucher" und über diesen LINK. Mit inzwischen über achtzig Jahren ist er immer noch gut in Form und hat seine Reporter-Neugier behalten.
"Als Reporter erlebte er Weltgeschichte, als Autor teilt er mit uns den Außenseiterblick aufs Überflüssige, aufs Rauschen der Zeit und das Vorübergehende der Menschen."
Dies schrieb ihm Dirk Schümer im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ 31.7.2013) zum Geburtstag.

Wenn wir dagegen den Spuren der Literaten folgen, findet sich alles andere, was den Midi ausmacht, wie von selbst. Pastis, Boule und Bouillabaisse, Sonne, frischkalter Rosé im beschlagenen Glas und lichter Platanenschatten, Stiere, Thymian und Lavendel (HIER im VIDEO) und was einem an Assoziationen so sonst noch einfallen mag zu einer Region und einem Klima, die Kurt Tucholsky deshalb so beneidenswert fand, weil sie „den lieben Herrgott um seine Jahreszeiten betrügen“.


Alles Betrüger ?
Gelegentlich wird natürlich auch beim Boulespiel betrogen. Was Erdbeermarmelade und Quecksilber damit zu tun haben, lesen Sie unter HIER .

Freitag, 27. November 2015

Konzentrationslager Rivesaltes: Um nicht zu vergessen

Château de Salses: Nicht lange nach dem Bau verlor
es seine strategische Bedeutung zwischen Katalonien und Frankreich
„Um nicht zu vergessen“ baute die Region Languedoc-Roussillon eine Erinnerungsstätte für das Lager von Rivesaltes. Das hat mehr als siebzig Jahre gedauert. Lange war das mit über 600 Hektar riesige Gelände, das nicht weit von Mittelmeer und etwas südlich vom Schloß von Salses liegt, militärisches Sperrgebiet, in dem die gemauerten Baracken vor sich hin verfielen, ohne daß das besonders auffiel. 

Erst als die Region Languedoc gleich nebenan ein Fortbildungszentrum des Handwerks aufbaute, dann ein Industriegebiet, durch das man auch heute zur Gedenkstätte fährt, und schließlich die Investoren für einen Windpark gefunden wurden, erst da tauchte die Frage nach der vorhergehenden Nutzung des Geländes auf. Das war nicht so ganz einfach, da sich insbesondere noch nach dem deutschen Einmarsch in Südfrankreich errichtete Munitionsdepots hier befanden und auch die Minen für den Küstenschutz. Den alten Lagerzaun ließ man von großen Baumaschinen niederwalzen. Noch heute bleiben Sie aber, wenn Sie sich trotz der Warnungen frei im Gelände bewegen, immer wieder im Stacheldraht des ehemaligen Zauns hängen. Und da das Lager in einer der heißesten französischen Regionen liegt, konnten auch die Metalldosen nicht verrotten, aus denen die Gefangenen fast täglich die Sardinen löffelten.


Siebzig Jahres nach Kriegsende endlich auf dem Weg zur Gedenkstätte

Das Lager von Rivesaltes war ursprünglich einmal von ehemaligen Spanienkämpfern als Ausbildungscamp der französischen Armee erbaut worden. Seither hat es unterschiedlichsten Zwecken gedient, war mal Ersatzlager, wenn sich in Gurs zuviele Gefangene befanden, diente der deutschen Wehrmacht als Kaserne, wurde anschließend von den Alliierten als Kriegsgefangenenlager genutzt, war in den 60er Jahren Sammellager für Algerier, Harkis, die in der französischen Armee gegen ihr eigenes Land gekämpft hatten und schließlich, noch nach dem Jahr 2000, Abschiebelager für illegale Einwanderer.

Von Jacqueline Veuve gibt es einen beeindruckenden Dokumentarfilm über das Lager, der die humanitäre Arbeit der Schweizer Krankenschwester Friedel Bohny-Reiter in den Jahren 1941 und 1942 in den Mittelpunkt stellt. Ihr gelang es vor allem viele Kinder vor dem Transport nach Auschwitz zu retten.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Course camarguaise: Titelseite für den Stier

Course camarguaise: Immer ungefährlich für den Stier und ein Nachmittagsvergnügen auch für Kinder.
 
Das kann nur im Departement Gard passieren, dem Land der Courses camarguaises  - HIER im VIDEO -,der unblutigen Stierspiele: Die Titelseite der auflagenstärksten Tageszeitung, des „Midi Libre“, ist einem Stier gewidmet. Merkel kommt garnicht vor und Hollande nur im Zusammenhang mit der Frage, mit wem er denn diesmal seinen Urlaub verbringt. Also Stier Greco im Mittelpunkt, der schon viele Tropäen gewonnen hat; und die ganze Seite drei ist im auch noch gewidmet mit einer Homestory.
Alle Termine im Midi Libre und natürlich an den Plakattafeln

Course camarguaise steht manchmal auf den Plakaten der Dorffeste in den Städtchen des Midi. Solche Fêtes Votives sind eine gute Gelegenheit sich diese, mindestens immer für die Tiere ungefährlichen Spiele, erstmals anzusehen.


Viel Respekt vor dem Stier
Nur an drei Empfehlungen sollte sich jeder halten, wenn er einen Course zum erstenmal besucht: Nehmen Sie sich ein Kissen mit, eine Flasche Wasser und setzen Sie sich drittens keinesfalls auf einen der vielen freien Plätze, wenn die Dorfbewohner dicht gedrängt in der gegenüberliegenden Hälfte der Arena sitzen. Denn sonst sitzen Sie hinterher im Gegenlicht der auch um 17 Uhr noch heißen und hochstehenden Sonne.
Oft mit musikalischen Begleitprogramm und vielen Besuchern in der alten Tracht
 
Mit dem Capelado, dem Einzug der Raseteurs beginnt die Veranstaltung, die Eröffnung des ersten Kampfes folgt nach einer Trompetenfanfare. Der Stier kommt aus seinem Stall, auf dessen rot gestrichener Tür das Wort „Toril“ steht. Immer wieder verfolgt er die Raseteurs, manchmal so ungestüm, daß er in die Barrieren kracht oder gar darüber springt.
Jedes der Bändchen, die der Stier zwischen den Hörnern trägt, hat seinen eigenen Wert, der sich steigert, wenn der Stier es gut verteidigt. „Zehn Euro mehr vom Gipsergeschäft Peyric, zehn Euro mehr vom Restaurant 'Les trois Perdrix'.“ So stachelt der Arena-Lautsprecher die Raseteurs an und gerade die örtlichen Handwerker und Bars nutzen diese Art der fast streuverlustfreien Werbung.

Nur zum Spaß arbeiten die Raseteurs und Tourneurs längst nicht mehr. Die Tourneurs, die die Aufmerksamkeit des Stieres auf sich ziehen, um ihn für den Lauf der Raseteurs in die richtige Richtung zu drehen, sind ehemalige Raseteurs, und verdienen in der ersten Liga etwa so viel wie ein Grundschullehrer. Eine ganz wichtige Arbeit, denn nur wenn die gut gemacht wird, können die Läufer, Rechtshänder von der linken Seite und Linkshänder, den Stier durch abwechselnden Einsatz „zum Tanzen bringen“. Großer Beifall dann.

Bei den Raseteurs gehen die Honorare inzwischen in ganz andere Dimensionen. Wer die Trophée der Asse unverletzt durchsteht, kommt schon auf fünfzigtausend Euro, die Spitzenverdiener liegen im sechsstelligen Bereich haben ihre eigenen Fernsehsendungen und sind auf den Covern vieler Magazine zu finden. Aber sie sind bei hohem Risiko von April bis November drei- bis viermal die Woche im Einsatz; und zu Saisonende häufen sich die gefährlichen Situationen und auch die Verletzungen der Raseteurs - HIER IM VIDEO von Lleyton Hew.

Samstag, 17. Oktober 2015

Gide oder Churchill: Pas de sport

Charles Gide (li), der in Uzes lebte und bei dem André Gide oft zu Besuch war.
Das Bild rechts stammt von André Bourdil und wurde 1943 in Tunis gefertigt.
Statue und Bild befinden sich im sehenswerten Borias Museum in Uzes.
In einem Interview zu seinem Geheimrezept des Nicht-Alterns befragt, antwortete André Gide (1869-1951) kürzest: „Pas de Sport!“ und war damit der eigentliche Urheber eines später in englischer Sprache als "No sports! um die Welt gehenden Bonmots seines Nobelpreisträger-Kollegen Winston Churchill (1874-1965). Und da wir schon bei den Bonmots sind. Sicher verbinden Sie Churchchill nicht mit Woodstock. Er sich schon; er kam im britischen Woodstock zur Welt.

Gide war eine imponierende Erscheinung.

„Das Gesicht ist ausdrucksvoll und sensitiv, mit einer hohen, edel gebildeten Stirn, schmalen asketischen Lippen und seltsam mongolisch geschnittenen Augen, die unter
dunkelbuschigen Brauen aufmerksam, oft beinah listig blicken“,
beschreibt ihn Klaus Mann. In Uzès stößt man an vielen Orten auf den Namen Gide. Das Geburtshaus seines Onkels Charles steht gleich gegenüber der Ende des 20. Jahrhunderts dezent und stilgerecht renovierten Kirche Saint Etienne. Am 28. Juni 1847 wurde Charles Gide geboren; exakt einhundert Jahre später erhielt sein Neffe den Nobelpreis. Das Haus von Charles Gide ist ein guter Ausgangspunkt, um in die Stadt einzutauchen.

Schon im Ersten Weltkrieg hat sich André Gide in führender Position des „Foyer Franco-Belge“ engagiert, einer privaten Hilfsorganisation, die sich um Flüchtlinge aus von den Deutschen bereits besetzen Gebieten kümmerte; und einen Krieg später trat er aus dem gleichen moralischen Verantwortungsbewußtsein dem französischen „Comité de Patronage“ bei, das die Arbeit des Amerikaners Varian Fry in Marseille (siehe dort) wesentlich unterstützte.

Gide, so formulierte Jean-Paul Sartre 1951 in „Les temps modernes“, sei
„als Beispiel dafür nicht zu ersetzen, daß jemand seine eigene Wahrhaftigkeit ist“.
Wobei das sicher dem etwas leichter fallen kann, der sein Leben von Anfang an frei von jeglicher finanzieller Sorge verbringt. Sorgen hatte er allenfalls mit der Verwaltung seines großen Vermögens. Da gehörte bis 1920 das aus dem 15. Jahrhundert stammende Schloß des nahe Uzès gelegenen Lussan; und das Schloß von La Roque-Baignard mit über 400 Hektar Ländereien als Familienerbe und die gutdotierte Stellung seines Vaters ließen André Gide immer unabhängig sein. Regelrecht mit Bedauern stellt dies ein französisches Literatur-Lexikon fest; denn „ohne dieses Pech“, so der Schluß, „hätte er uns noch einige zusätzliche große Werke hinterlassen“.

Samstag, 3. Oktober 2015

Anduze: Mittagessen im Marktgetümmel


Wenn Sie sommers schon um zehn auf dem Donnerstags-Markt in Anduze - alle touristischen Infos gibt es hier - sind, sollte der erste Weg zum Patron des Restaurants „La Rocaille“ führen, er lehnt dann wahrscheinlich an der Eingangstür. Dieses einfache, aber meist komplett besetzte Restaurant ist eine Institution im Ort.
 
Wenn Sie viel Glück haben, nimmt er Ihre Reservierung an...
Zu der Zeit haben Sie noch die Chance einen Terrassenplatz für den Apéro um halb zwölf und das anschließende Mittagessen zu reservieren; manchmal lehnt der Patron aber Reservierungswünsche auch einfach ab. Sie sitzen mitten im Marktgetümmel, können manchmal sogar die Füße in einen der benachbarten Stände ausstrecken. HIER EIN VIDEO, das unter anderem den schnellsten Ober wahrscheinlich nicht nur in ganz Frankreich zeigt. 

Mittagessen in einer Institution
Mit dem Marktende um Punkt zwölf sollten Sie die Füße dann allerdings einziehen, weil die Marktleute den Platz für ihre Lieferwagen brauchen; aber da kommt ja auch schon der erste Gang Ihres Menus. Im Rocaille dürfen Sie nichts Großartiges erwarten - wie auch, das teuerste Menu kostet um die 10 Euro. Im Verhältnis zum Preis ist das aber mehr als ordentlich; der „rapport qualité prix“, wie die Franzosen dazu sagen, der stimmt also. Die Trip-Advisor-Bewertungen schwanken zwischen „supergenial“ und „schlechtem Kantinenessen“.

Was bekommen Sie? Erst einmal etwas Salami mit Oliven und Gurken, dann eine Paté de campagne, die Sie sich, je nach Appetit, aus der großen Terrine herausschneiden können, dann ein Kräuteromelette meist zusammen mit einer großen Schüssel grünem Salat mit Radieschen, dann ein Steak(oder Würste oder ein Hühnerschlegel) mit Pommes frites und hinterher ein Stück Camembert oder, wer das vorzieht einen Nachtisch, manchmal ist das ein hausgemachter Apfelkuchen, oft allerdings nur ein abgepacktes Eis.
Das Rocaille als Zeichnung eines Gastes und "in echt"

Alles in allem eine Erfahrung, die Sie unbedingt machen sollten, wenn Sie schon einmal donnerstags in Anduze sind. Das Risiko für zwei Personen liegt inklusive Apéro, Wein und Café bei rund 30 Euro – ist also eingehbar. Und mit dem ganzen Drumherum ist es das auch wert. Es muß ja nicht jeden Donnerstag sein.


Weiter geht es auf dem Weg von Anduze zur Moulin de Corbès

Auch mit dem Motorrad: Lust auf Provence

 
Der Süden Frankreichs ist nicht nur für diejenigen, die sich per Fahrrad die Bezwingung des Mont Ventoux vorgenommen haben, eine ideale Reisegegend, sondern auch für den Typ von Motorradfahrer, der eine Landschaft "erfahren" will und auch noch etwas drüber hinaus.
 
Wer so unterwegs ist, dem sei ein Buch von Sylvia Harasim und Martin Schrempp aus dem Bonner Heel-Verlag empfohlen, das inzwischen leider nicht mehr lieferbar ist, das aber leicht über Plattformen wie ZVAB oder Abebooks erworben werden kann.


In zehn Touren wird die Provence beschrieben, wobei mir die Fahrt über das Plateau von Valensole - auch wenn es nur mit dem Auto war - besondere Freude und Abwechslung bereitet hat. Viele der hier beschriebenen Bars, Landgasthöfe oder Chambres d'Hôtes sind natürlich speziell auf die Zweiradfahrer ausgerichtet.

Und auch wenn eine Panne des Motorrades oder eines Oldtimers die Reisefreude mal trübt: Die im gleichen Verlag erschienenen Schrauber-Handbücher bieten in der Regel für alle Probleme eine Lösung.

Sonntag, 20. September 2015

Course camarguaise: Stier springt in die Zuschauer

Meist sicher in der ersten Reihe bei einem
Course camarguaise. In Saint Chaptes diesmal nicht. Bild Loula Jacob/TV SUD
Hinter der roten Holzbarriere, der anschließenden Mauer und einem zusätzlichen Absperrgitter, alles in allem sind das über 2 Meter, ist man in den Arenen Südfrankreichs meist sicher - meist. Anfang diesen Jahres hat ein Stier bei einem Course camarguaise in Saint Chaptes auch die eiserne Absperrung durchbrochen und fünf Zuschauer verletzt, einen vierzigjährigen Mann schwer. Loula Jacob war in der Arena und hat eine Fotoserie aufgenommen, die von den Redakteuren des Fernsehsenders TV Sud um Archivmaterial ergänzt wurde: HIER im VIDEO.

Der Manadier (Stierzüchter) Regis Bonnet von der Manade du Seden hat in einem Beitrag für ein VIDEO von TV Sud erklärt, daß der Stier natürlich wieder in die Arena darf, allerdings erst wieder im kommenden Jahr. Bis dahin habe er Zeit sich von dem Schock zu erholen.

Die Wucht des Aufpralls zeigt sich am zerborstenen Horn.   
Bild: Aus dem oben verlinkten Video von TV Sud
In aller Regel sind die Courses aber ein harmloses, manchmal sogar etwas langweiliges und - für die Stiere immer - ungefährliches Nachmittagsvergnügen, wie dieses VIDEO aus Sommières zeigt.

Die Raseteure sind Profis, in eigenen Ecoles des Raseteures ausgebildet, und ihnen sollte man die Arena überlassen. Immer wieder kommt es allerdings vor, daß sich selbst überschätzende Touristen, aber selbst Einheimische, bei einem Abrivado schwer verletzt werden. Die Kraft und Gefährlichkeit selbst eines noch jungen Stiers beweist das folgende Video von Roger Botch.

Samstag, 25. Juli 2015

Pont du Gard: Feuerwerk und Kanufahrt

Lassen Sie sich den Pont du Gard - hier im VIDEO von Nacy Nimes - nicht von den hohen Parkgebühren auf dem Riesenparkplatz des Rive Gauche, also der linken Seite des Gard, vergällen. Man muß ihn einfach gesehen, erfühlt, umwandert und vielleicht sogar erstiegen haben. Am besten parken Sie das Auto in Remoulins. Dann machen Sie einen Spaziergang auf dem rechten Gard-Ufer hin zum Pont und genießen kostenlos das Bauwerk und den Garrigue-Garten. Hier findet man ruhige Picknickplätze, die Ihnen das sogenannte Menue-Quick der Fast-Food-Restauration ersparen.

Einen dieser drei Tische sollten Sie für das Abendmenu und die Lichtschau reservieren.
Wenn Sie sich aber etwas Besonderes gönnen möchten, dann ein wirklich spätes Abendessen, im Juli also nicht vor einundzwanzig Uhr, im Restaurant „Les Terrasses“.

Es wurde lange von Madame Nutile geführt, der Frau des Sternekochs Jerôme Nutile, der sein Restaurant, die „Hostellerie Le Castellas“, nicht weit von hier in Collias hatte. Schade, daß die Beiden nach Nîmes umgezogen ist, in ihren "Mas de Boudan". Die Eröffnung dort war ein großes Fest mit vielen der großen Chefs: Michel Kayzer, Jacques Pourcel und Pascal Ginoux. Hier der BLOG VON JEROME NUTILE, mit vielen Rezeptideen und guten Gründen ihn im Restaurant oder im Bistrot zu besuchen.

Wenn Nutile allerdings zuhause sei, so sagte er mir, sei es seine Frau, die die Küchenherrschaft habe, denn eigentlich sei sie die bessere Köchin, „wenn auch nur ein ganz klein wenig“. Die Reservierung in der ersten Reihe mit dem freien Blick auf den Sonnenuntergang hinter dem Pont du Gard - an manchen Abenden ersetzt er das Feuerwerk - sollten Sie aber bereits ein paar Tage vorher machen.

Normalerweise ist der Aufstieg auf den
Pont du Gard verboten
Das Aufsteigen in, und erst recht auf die obere Bogenreihe, die das Wasser führte und teilweise noch von dicken Steinplatten bedeckt ist, ist inzwischen verboten und durch Eisengitter erschwert; das macht es nicht weniger verlockend. Wenn allerdings in Frankreich schon einmal Absperrgitter angebracht sind, dann wird es dahinter wirklich gefährlich. Wenn Sie schon glauben daran vorbei klettern zu müssen: Keinesfalls sollten Sie sich danach aus der Wasserleitung hinausbewegen. Eine ganze Reihe tödlicher Abstürze hat es gegeben, auch, weil unvorsichtige Kletterer von einer unberechenbaren Mistralbö erfasst wurden.

Greifen Sie lieber auf das abwechslungsreiche Programm des Pont du Gard, das Sie HIER (und auf deutsch) finden.

Möglichst dann sollten Sie den Pont du Gard genießen, wenn wenige andere Menschen dort sind. Für Stendhal wäre das Mitte des 19. Jahrhunderts nicht einmal an einem Feiertag ein Problem gewesen.
„Glücklicherweise und zur Freude des kunstbeflissenen Reisenden trifft der Blick, nach welcher Seite man auch schaut, auf keinerlei Anzeichen menschlicher Kultur. Einsam verströmen Thymian, wilder Lavendel und Wacholder ihren Duft unter einem Himmel von blendender Klarheit. Der Geist wird durch nichts abgelenkt. Es ist ein Erlebnis für wenige ausgewählte Geister. Die anderen denken nur voller Bewunderung an die Geldsummen, die er gekostet haben muß.“

Diese Einsamkeit findet man heutzutage nur noch sehr früh am Morgen, lange vor dem Frühstück. Oder am späten Abend, wenn die beeindruckende Lichtschau der Groupe F - hier in einem ZEITLUPENFILM von Robert Souillol - ihn immer wieder in neuen Farbspielen erscheinen läßt, vorbei ist.

 

Phantasievolle Licht-, Feuer-  und Computerschau               Bilder c Thorsten Schmalbach
 Eine ruhige Pontdu Gard-Tour können Sie auch in Collias beginnen. Sie mieten sich dort bei einem der Anbieter - (die sich alles preislich nicht viel tun)ein paar Minuten in Richtung Uzès und dann links rein - ein Kanu und lassen sich auf dem Wasser zum Pont du Gard treiben; nach längeren Trockenperioden müssen Sie das Boot ab und zu ein paar Schritte durchs Flußgeröll tragen. Am besten, Sie fragen vorher und lassen die Schuhe an, wenn Tragestrecken anstehen. Vor den Wasserschlangen müssen Sie keine Angst haben; das ist eher umgekehrt. Auf der zwei- bis dreistündigen Fahrt finden sich selbst bei Hochbetrieb verschwiegene Anlegestellen. Und am frühen Abend holen die Kanuverleiher Sie kurz vor Remoulins wieder ab und bringen Sie zu Ihrem Wagen zurück.







Sonntag, 7. Juni 2015

Handyfreies Slowfood in Alès: Restaurant Le Mandajors

Auf Seite 2 der Speisekarte steht ein wichtiger Hinweis: Das Mandajors - benannt übrigens nach Louis des Hours de Madajors, dem ersten Bürgermeister, den Alès (damals noch Alais geschrieben) sich im 17. Jahrhundert wählte – sei kein Fast-Food-Restaurant, eher ein Slow-Food-Restaurant.

Immer voll besetzt und Eine immer freundlich und noch mehr in Eile
Eine französische, von den Cevennen angehauchte Küche gibt es. Zum Beispiel ein Steinpilz-Omelette oder Tripes und manche Gerichte verfeinert mit Eßkastanien, die in den Cevennen im Überfluß wachsen. Selbst im Nachtisch werden sie verarbeitet, dem Coupe Cevenol, eine Kalarienbombe aus Vanilleeis und viel Sahne, die mit Eßkastaniensirup getränkt wird. Während Sie auf die empfehlenswerten hausgemachten Steinpilz-Ravioli warten, können Sie die Speisekarte studieren, die viele aktuelle und historische Hinweise auf die Stadt enthält. Und natürlich auf das Restaurant, das am längsten betriebene in Alès. Seit dem Ende der zwanziger Jahre hat es nur fünf Chefs gegeben und Fredéric Begouin, der jetzige Inhaber ist auch schon wieder seit 1991 dabei.
Großer Bahnhof vor dem kleinen und versteckt liegenden Restaurant
In der 1940er Jahren, während des Zeiten Weltkriegs gehörte es der Familie Trinquier, die im vorderen Teil die deutschen Besatzungssoldaten bediente und über den Hinterausgang die französischen Widerstandskäpfer der Résistance mit Essen versorgte. Das Preis-Leistungsverhältnis - Kreditkarten werden nicht akzeptiert - ist ist perfekt, das Tagesmenue ab 12 Euro, die Menues ab 16 Euro und das Viertel Rotwein aus verschiedenen Kooperativen der Cevennen kostet keine 2,50 Euro.


Handyverbot im Mandajors
Der Service agiert mit viel Übersicht und ist ausgesprochen freundlich - mit Ausnahme, wenn im Restaurant ein Handy klingelt, was dann sehr eindrücklich unterbunden wird. Viele Stammgäste und manchmal laute Diskussionen auch von Tisch zu Tisch. Sehr sympathisch und immer wieder einen Besuch wert. Mittags sollte man wirklich um 12 Uhr da sein oder reserviert haben; die 30 Plätze sind regelmäßig besetzt.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Boule in Marseille: Diesmal mit "runden" Kugeln

Boule: Ursprünglich genagelte Holzkugeln
Auf den allermeisten platanenbeschatteten Plätzen und erst recht in Vézénobres wird Boule zum Spaß gespielt und dort sogar mit "eckigen Kugeln"; wie das geht lesen Sie HIER. Ansonsten ist Boule eine ernste Angelegenheit und für manchen auch ein gutes Geschäft. In Marseille produziert das Familienunternehmen Rofritsch Boulekugeln. Da niemand das Unternehmen - "La Boule Bleu" heißt die Firma - im Gewerbegebiet La Valentine (57, Montée de Saint Menet)gefunden hat, wurde nun , mitten im Panierviertel, ein Boule-Treffpunkt eröffnet: Eine überdachte Boulebahn gibt es, auf der natürlich geraucht werden darf, zahlreiche Exponate, die sich zu einem Boule-Museum entwickeln können und natürlich die Möglichkeit Kugeln zu kaufen, in der Holzkiste oder einem Geschenkköfferchen, in dem die Flasche Pastis gleich mit dabei ist.
Museum, Geschäft und Bouleplatz in Einem
Und mit dem Pastis sind wir bei Monsieur Ricard aus Marseille, der vor mehr als 50 Jahren das inzwischen weltgrößte Boule-Turnier ins Leben rief: Mondial La Marseillaise à Pétanque. An dieser Weltmeisterschaft, immer im Juli, nehmen mehr als zehntausend Spieler teil und die Besucherzahlen lagen zuletzt über 200.000.

Testbahn im Haus                  Beide Bilder von André Simon
Hervé Rofritsch erzählt HIER IN EINEM KURZEN VIDEO etwas über die Produktion und die Geschichte seines Familienunternehmens, das er in vierter Generation fortführt.Der nicht gerade besonders französisch klingende Namen kommt aus dem Elsaß, wo Firmengründer Félix Rofritsch her stammt. Nach einer Seefahrerkarriere wollte er an sich in die Heimat zurück, doch die war ja seit 1871 von den Deutschen besetzt. Und so blieb er in Marseille, der Hafenstadt, die er oft angelaufen war. Seine Söhne Fortuné und Marcel entwickelten eine Karbon-Stahl-Legierung, die den Kugeln eine mattblaue Farbe gab. Und jeder wollte "La boule bleu", zumal schnell auch die Champions wie Lovino, Locatelli und Charly de Gémenos mit diesen Kugeln spielten und gewannen. Fernand Moraldo aus La Ciotat, ehemaliger Weltmeister, erzählt HIER ETWAS ÜBER DIE GESCHICHTE DES BOULE (Video).
Marktführer in Frankreich ist die Firma OBUT, die in Saint-Bonnet-le-Château (Route du Cros) an der Loire ein großes Boule- und Petanque-Museum betreibt.

Wenn Sie dem folgenden Link folgen, dann wissen Sie, warum Boule in Kriegszeiten für SOLDATEN UND ARBEITER VERBOTEN war.

Sonntag, 10. Mai 2015

Wege in den Midi: Durch Alpen, die Cevennen oder durchs Rhônetal


Entlang der Route Napoléon. Wieder eines der genialen Bilder von Steffen Lipp

Wenn Ihnen Reisen mehr ist, als Warten auf das Ankommen und Sie so glücklich sind, Zeit zu haben, dann fahren Sie vielleicht durch die Schweiz, über die französischen Alpen oder auf der Route Napoléon in den Midi. Da gibt es eine gut lesbare Routen-Beschreibung von Stefan Scheytt in GEO, die sie HIER nachlesen können

Oder von der anderen Seite, ganz von Westen her durch das Zentralmassiv und dann auf den Wegen der Kamisarden, der aufständischen Protestanten zu Beginn des 18. Jahrhunderts, durch die Cevennen. Wahrscheinlich werden Sie aber doch auf der Autobahn durch Elsaß, Jura, Burgund und entlang der Rhone fahren, des Flusses, der bei den Griechen nur „die Straße“ hieß, auf der Felle und Bernstein nach Süden kamen und Salz und Olivenöl nach Norden.


Durrell: Eine Villa wie in den Romanen Balzacs
Der Engländer Lawrence Durrell, den wir als trinkfestem Romanschriftsteller in Sommières wiedertreffen, reiste mit dem Schiff von Lyon nach Avignon.
„Die Rhone beschert uns in schneller Folge ihre historischen Stätten und kleine trunkene Städtchen, eingekuschelt zwischen Weinbergen und gebadet in der Unbekümmertheit träger Tage und trägen Schweigens, das nur unterbrochen wurde durch das Schnippschnapp der Scheren in den Weinbergen - die heilige Beschneidung, die den elegischen Sommer der Provence beendet.“

Lieber Pastis als Wein
Für Durrell war, man merkt es leicht, der Wein wichtiger als die Baudenkmäler unterschiedlichster Epochen, und wenn man aus den Trauben hätte Pastis herstellen können, wäre sein Glück im Süden vollkommen gewesen.

Ähnlich, allerdings liebte er den Wermut, ging es seinem kanadischen Kollegen Jack Kerouac, der Ende der fünfziger Jahre ebenfalls in Avignon landete und vor allem eines wollte: Schnell wieder weg.

„Gassen schmutziger als mexikanische Slums und überall entlang der Steinmauer zerlumpte Kinder beim Spielen in unseligen vom Mistral aufgewirbelten Staubwolken, genug, um van Gogh zum Weinen zu bringen.“ 
Kerouac gehört zu den immer wiedergelesenen Lieblingsautoren des Kölner Lyrikers, Musikers und Malers Wolfgang Niedecken. „Wat für e’ Booch, dionysisch, unzensiert“, schrieb er Kerouacs Buch „Lonesome traveller“ einen rezensierenden Rocksong. Kerouac war aber nicht durchgängig so negativ gestimmt. Der Chorgesang in der Kirche Saint Sauveur in Aix-en-Provence und der Anblick alter Männer, die an diesem Sonntagmorgen mit ihren Baguettes vorbeigingen, machten ihn glücklich.
„Mit Tränen in den Augen hörte ich in der Kathedrale des Erlösers die Chorknaben eine prachtvolle alte Musik singen, während Engel herumzuschweben schienen.“
Als Johanna Schopenhauer, auch an einem Sonntag während des Hochamtes, die Kirche besuchte, fielen ihr, ein paar Jahre nach der Revolution, vor allem die vielen zerstörten Heiligen-Statuen auf.

 

Samstag, 2. Mai 2015

Egal ob nach Arles, Aix-en-Provence oder Saint Rémy: Warum überall Platanen stehen

Platanen: Geschwindigkeitserhöhend von Napoleon gepflanzt
Um die Fahrt in den Süden zu beschleunigen, können Sie immer mal wieder ein paar Kilometer auf der oft vierspurig ausgebauten N 7 fahren. Bevor sie zur Route Nationale wurde, hieß sie ganz einfach die „Straße No. 7“; so schon 1910 bei Jean Giono, dem großen provenzalischen Erzähler und Lyriker. Von der Hochebene von Albion konnte er „in nebliger Ferne, jenseits der Abhänge des Ventoux, funkelnde Fetzen der Rhone und das Bett der berühmten Straße No. 7“ sehen.


Schattiger Marsch und schattige Fahrt: Ein heute eher seltener Anblick
Die Spaliere majestätischer Platanen, die früher alle wichtigen Straßen säumten, findet man heute nur noch selten. Napoleon hatte sie anpflanzen lassen, um seine Truppen bei dann wenigstens beschatteten Gewaltmärschen schneller verlegen zu können.

Den Straßenverbreiterungen sind sie zum Opfer gefallen. „Um bei ihrem Bau möglichst geringen Schaden anzurichten, haben die Ingenieure nur eine Seite der schönen Platanenreihen am Straßenrand gefällt, mit dem Ergebnis, daß eine traurige entweihte Landschaft übrig blieb“, beklagte Lawrence Durrell schon Ende der fünfziger Jahre.

Sonntag, 26. April 2015

Mont Ventoux: Tom Simpson stirbt am Berg

Die meistfotografierte Ansicht auf dem Weg zum Gipfel des Mont Ventoux ist seit 1967 ein weißer Gedenkstein, an dem Sie, kurz vor dem Gipfel vorbeifahren. Als Autofahrer jedenfalls. Jeder Radfahrer steigt an dieser Stelle ab, um ein kurzes Gedenken an Tom Simpson einzulegen und um einen persönlichen Gegenstand abzulegen, einen Handschuh, die ausgediente Sonnenbrille oder eine leere Wasserflasche.

Stilles Gedenken und Rastplatz zugleich
Hier ist der Radrennfahrer Simpson gestorben.
"No mountain to high, daddy",
haben seine Kinder auf den Gedenkstein gravieren lassen.

Seine letzten Meter sehen Sie HIER IM VIDEO , die Ausgabe des Guardian vom 14. Juli KÖNNEN SIE HIER NACHLESEN .

Ob sich tatsächlich nur Wasser im Simpsons Trinkflaschen befunden hatte, ist fast nebensächlich. In seinem Körper befand sich neben dem Cognac, der den gegen seine Magenbeschwerden getrunken hatte, jedenfalls zu wenig Wasser. Er dehydrierte. Das hing auch mit dem damaligen Reglement zusammen, das den Fahrern nur gestattete vier Halbliterflaschen mitzuführen.

An einem Freitag, einem 13., ist der erste englische Träger des Gelben Trikots auf der Tour-Etappe von Marseille nach Carpentras hier gestorben, an einer Überdosis von Amphetaminen; inzwischen wird das Doping ja besser beherrscht. Zahlreiche Sportjournalisten hatten die erste offizielle Diagnose übernommen: Hitzschlag. Als dann aber, nach den ersten Wiederbelebungsversuchen durch den Tour-Arzt Pierre Dumas noch vor Ort, Simpson ins Krankenhaus nach Avignon geflogen worden war und man die Leiche anschließend nicht zur Beerdigung freigab, war spätestens dann auch in der Öffentlichkeit klar, daß die Radheroen und die Tour ihre Unschuld verloren hatten.

Am nächsten Tag durfte Simpsons Teamkollege Barry Hoban, der später auch dessen Witwe heiratete, die Etappe nach Sète gewinnen. Nur noch selten ist der Ventoux Bergankunft einer Tour-Etappe. Das hängt ganz einfach damit zusammen, daß dort oben neben der Wetterstation nur noch der Kiosk von Madame Brusset ist und deswegen die großen Sponsorbeträge eines Wintersportzentrums wie Alpe d’Huez hier fehlen. Aber bei der einhundertsten Ausgabe der Tour durfte natürlich der „Kotzbrocken“, wie die Rennfahrer den Mont Ventoux nennen, nicht fehlen.


Wer von Malaucène aus als Nichtprofi auf den Berg startet, kann sich am Abend zuvor seine Kohlehydrate im Restaurant "Mon Ventoux" zuführen. Draußen neben der Speisekarte hängt ein Foto von Eddy Merckx, der darauf nicht gerade so aussieht, als könnte man ihm mit einem 13-Euro-Nudelmenue eine besondere Freude machen. Jedes Jahr kostet der Berg ein paar, in der Regel untrainierte Leben. Mancher schafft es wenigstens noch per Helicopter nach Avignon.

Wie man  sein Leben auf der Abfahrt von Mont Ventoux riskiert - und das bei Gegenverkehr und ganz ohne Doping - SEHEN SIE HIER . Nach rund sieben Minuten will der Fahrer mit seinem Rennrad eine Geschwindigkeit von 131,8 km/h erreicht haben.

Montag, 23. März 2015

Anreise: Durchs Rhônetal nach Südfrankreich

Auch so kann sie sein, die Autoroute du soleil
Warum ausgerechnet in die Provence oder ins Languedoc, nach Südfrankreich also? „Sie ahnen gar nicht, wie sehr sich die Welt überall gleicht“ schrieb Kurt Tucholsky einem lieben Freund und meinte die Austauschbarkeit von Marseille und Görlitz. Nach einer Reise durch den Midi kam Märchendichter Hans Christian Andersen zu dem Schluß, Nîmes und Sète seien auch nicht anders als Dänemark.


Und für den Schotten Robert Louis Stevenson waren die Cevennen „im großen und ganzen eine schottische Landschaft, wenn auch weniger großartig.“ Alle drei haben Unrecht. Die Reise nach Südfrankreich lohnt, sogar und gerade eine bei der wir Kopf und Bauch zufriedenstellen wollen. Da halte ich es mit Cees Nooteboom und seiner Geschichte über den provenzalischen Hund des amerikanischen Doktors:
„Wer sich auf die Reise nach dem Unvorhergesehenen begibt, ohne wirklich damit zu rechnen, wird nie ganz enttäuscht.“
Für Yvan Audouard, mit einer Mutter aus Marseille und dem Vater aus Avignon, ist die Sache ganz einfach:
„Im Midi geht die Sonne zweimal auf – morgens und nach der Siesta.“ 
Als Hugo von Hofmannsthal sich im September 1892 von der Vielfalt der südfranzösischen Eindrücke verzaubern ließ, mündete dies in einer Empfehlung, wie Reisebeschreibungen gemacht werden sollten. Wie ein chinesisches Bilderbuch, in dem fliegende Hunde, lichtblaue Dämonen und die weiße junge Frau am Ufer beschrieben und ohne jede effektvolle Komposition nebeneinander gestellt werden. Sein Ratschlag hat mir gefallen.

Weiter geht die Anreise durchs Rhônetal IN VIENNE UND HIER .

 

Samstag, 21. Februar 2015

Datenschutzerklärung


Aktualisiert im Mai 2018
 
Datenschutz: Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.
 
 
EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
 
Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb dieses Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. das Social Media Profil auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
 
Verantwortlicher
 
Manfred Hammes
Bahnhofstrasse 5
77933 Lahr

Kontakt:
Telefon: +49 (0) 7825 864 931
E-Mail: manfred.hammes@web.de
https://www.lustaufprovence.de

 
Arten der verarbeiteten Daten:
 
- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).
 
Kategorien betroffener Personen
 
Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).
 
Zweck der Verarbeitung
 
- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung/Marketing
 
Verwendete Begrifflichkeiten
 
„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
 
Maßgebliche Rechtsgrundlagen
Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.
 
Sicherheitsmaßnahmen
Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).
 
Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten
 Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.
 
Übermittlungen in Drittländer
 
Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).
 
Rechte der betroffenen Personen
Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.
Widerrufsrecht
 
Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen
 
Widerspruchsrecht
 
Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.
Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung
Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite
http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.
 
Löschung von Daten
Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.
Onlinepräsenzen in sozialen Medien
 
Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Interessenten und Nutzern kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen informieren zu können. Beim Aufruf der jeweiligen Netzwerke und Plattformen gelten die Geschäftsbedingungen und die Datenverarbeitungsrichtlinien deren jeweiligen Betreiber.

Soweit nicht anders im Rahmen unserer Datenschutzerklärung angegeben, verarbeiten wir die Daten der Nutzer sofern diese mit uns innerhalb der sozialen Netzwerke und Plattformen kommunizieren, z.B. Beiträge auf unseren Onlinepräsenzen verfassen oder uns Nachrichten zusenden.
 
Verwendung von Facebook Social Plugins
 
Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Social Plugins ("Plugins") des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird ("Facebook"). Die Plugins können Interaktionselemente oder Inhalte (z.B. Videos, Grafiken oder Textbeiträge) darstellen und sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen "Like", "Gefällt mir" oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz "Facebook Social Plugin" gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Facebook ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (
https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active).

Wenn ein Nutzer eine Funktion dieses Onlineangebotes aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Gerät eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an das Gerät des Nutzers übermittelt und von diesem in das Onlineangebot eingebunden. Dabei können aus den verarbeiteten Daten Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Wir haben daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend unserem Kenntnisstand.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Onlineangebotes aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Gerät direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer, können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: 
https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Onlineangebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor der Nutzung unseres Onlineangebotes bei Facebook ausloggen und seine Cookies löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: 
https://www.facebook.com/settings?tab=ads  oder über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/  oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktopcomputer oder mobile Geräte übernommen.
 Die Informationen zu EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wurden
 
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