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| Faustine, Petra und Françoise |
Durchaus verständlich, daß nach vierzig Berufsjahren auch die Gastgeber eines Restaurants in den Ruhestand gehen – aber doch nicht bitte die des "Trois Perdrix", des erklärten Lieblingsrestaurants im weiten Umkreis.
Auch wenn die neuen Eigentümer den eingeführten Namen beibehalten haben, lohnt der Besuch nicht. Das beginnt schon bei der Parkplätzen, die es zuvor auf der Wiese unter den Maulbeerbäumen gab – alles abgeholzt und zubetoniert.
Jetzt müssen sich die Stammgäste auf die Suche machen und haben in Vézénobres mit dem „Relais Sarrasin“ immerhin eine eingeführte Ausweichadresse. Jean-Louis Fenayrou und Fabrice Fournier bieten eine phantasievolle Regionalküche vor allem mittags zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis an. Ein paar hundert Meter weiter, im „Bon Accueil“ gleich neben der Apotheke, kümmert sich mit Rémy Barreda ein neuer Patron um die Gäste.
Unvorstellbar schnell trotzdem und ausgesprochen freundlich wird hier bedient: Selbst das Foto mit 1/250stel Belichtung verschwimmt noch.
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| Kleines 17€-Mittagsmenü im „Bon Accueil“ |
Wenn es etwas Besonderes sein soll, empfehle ich ein paar Kilometer weiter das „Fleur de Thym“, das etwas versteckt in Ribaute-les-Tavernes liegt, aber die Erwartungen drinnen wie auf der Terrasse übertrifft. Hier könnten Sie durchaus Liliane Fontaine begegnen, die in der Nähe wohnt und deren lesenswerte Südfrankreich-Kimis um die Untersuchungsrichterin Mathilde de Boncourt Sie vielleicht sogar zur Reisevorbereitung gelesen haben. Im kommenden Jahr erscheint Band 10, in dem es auch um van Gogh geht und 2028 ein weiterer Roman, der sich mit der Kochkunst in Frankreich beschäftigt.



















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